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Der Fitnessorden für alle Altersklassen?
Auch in diesem Jahr engagiert sich der SV Rosche wieder bei der Abnahme des Sportabzeichens. Ansprechpartner ist Hermann Drees (zertifizierter Prüfer des DOSB). Unser Ziel sind mindestens 50 Sportabzeichen in der Gemeinde Rosche. Näheres dazu auf der Seite...
► Sportabzeichen

Wer ist eigentlich Marie Vorreyer?  
Die Leichtathleten des SV Rosche haben nun auch Untersützung durch eine junge Dame, die sich und ihre Aufgaben beim SV Rosche vorstellt. Näheres dazu auf der Seite...
► Leichtathletik

28. Alsterlauf - vier Siege für SV Rosche  
Die Leichtathleten des SV Rosche waren wider Erwarten beim diesjährigen Alsterlauf sehr erfolgreich. Was bei der Anfahrt  noch in den Sternen stand, wurde Stunden später auf der Wettkampfstrecke Gewissheit. Wer hatte schon mit einer so erfolgreichen Teilnahme gerechnet. Fotos und Berichte  dazu gibt es auf der Seite...
► Leichtathletik.

Zahlreiche Leichtathletikwettbewerbe 
Die Leichtathleten des SV Rosche haben in den letzten Woche verschiedene Wettkämpfe besucht und dabei waren sie recht erfolgreich. Fotos und Berichte  dazu gibt es auf der Seite
► Leichtathletik.

Drei Monate beitragsfrei ...

... können nun Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre maximal am Sportbetrieb teilnehmen. Dies "Schnupperangebot" soll dazu dienen, zunächst einmal die Sportart kennen zu lernen, bevor man sich für längere Zeit dazu verpflichten möchte. Da die Interessierten beim Verein damit aber auch angemeldet sind, sind sie auch entsprechend versichert.

Übungsleiter/in gesucht...
Die Frauengymnastik-Gruppe, die sog. "Mittwochs-Gruppe", sucht wieder eine neue Übungsleiterin. Es handelt sich um eine zahlenmäßig starke Gruppe, mit sehr motivierten Frauen.
► Weitere Infos gibt es hier!

   

Spielberichte 1. Fußball - Herrenmannschaft

05.11.2017   SV Rosche - Ochtmisser SV

Dicke Luft in Rosche
SV Rosche - Ochtmisser SV 3:5 (2:2)

am Uelzen/Landkreis. Beim SV Rosche hängt nach dem 3:5 gegen den Ochtmisser SV der Haussegen schief.
„Ich bin so richtig angefressen und stinksauer“, schimpfte Rosches Trainer André Kobus und knüpfte sich seine Spieler vor. „40 Minuten mit Kopf bei der Sache sein reicht einfach nicht aus. Wir reden seit Monaten drüber. Langsam gehen einem die Lösungen aus. Jeden Sonntag der gleiche Mist.“ Nach Toren von Ole Hilmer (19.) und Immanuel Wielandt (25./Foulelfmeter) und der 2:1-Führung zeichnete sich ein gelungener Nachmittag ab. „Wir hatten sie eigentlich im Sack, dann lehnt sich die Mannschaft zurück. Das Spiel muss man nicht verlieren“, ärgerte sich Kobus. Hannes Helmke unterlief zunächst ein Eigentor zum 2:2 (32.), danach glich er zum 3:3 aus (58.). Doch die Roscher Fehlerquote war immens, die Gegentore fand Kobus lachhaft. „Im Training wäre es schwieriger, Tore gegen uns zu schießen.“  (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 06.11.2017)

29.10.2017   VfL Breese-Langendorf - SV Rosche

„Das Schlimmste befürchtet“
am Breese/Rosche. Nach zwölf Minuten 0:2 hinten gelegen, am Ende mit 3:2 gewonnen. Der Fußball-Bezirksligist SV Rosche hat bei der Auswärtspartie gegen den VfL Breese-Langendorf nach missratenem Start doch noch die Kurve bekommen.
„Ich habe das Schlimmste befürchtet“, schwante Rosches Trainer André Kobus nach schnellem Rückstand Böses. Zumal seine Elf völlig indisponiert war. Auch nach dem 1:2 durch Hendrik Schierwater (14.). „Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. Es war fürchterlich.“ Langsam berappelten sich die Roscher, wurden druckvoller und glichen per Foulelfmetertor von Marcus Frommhagen aus (40.). Frommhagen und Felix Popko mussten verletzt raus. Wenigstens konnte Torwart Marlon Nawo nach mehrminütiger Behandlungspause weitermachen. Joel-Friedrich Grefe drehte mit dem 3:2 den Spieß endgültig um. In der Schlussphase hätten Hannes Helmke (73.), Fabian Gehlken (81.) und Ole Hilmer (89.) bei Großchancen alles klar machen können. „Wir haben gut gestanden, wenig zugelassen, aber am Ende dermaßen dicke Chancen vergeben“, war Kobus emotional nach einem Auf und Ab aufgewühlt.  (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 30.10.2017)

21.10.2017   SV Rosche - TuS Bodenteich

Rassig und kurios
1:1 – Packendes Derby in Rosche auf mäßigem Niveau

am Rosche. Hektisch, zerfahren, aber mit zunehmender Spieldauer rassig. Das 1:1-Remis zwischen dem SV Rosche und TuS Bodenteich war nicht nur auf dem Papier ein echtes Bezirksliga-Derby. Spielerischer Glanz fehlte zwar, jedoch ging es vor allem ab Mitte der zweiten Hälfte richtig zur Sache. Viele Fouls, viele Gelbe Karten, viel Feuer und viele Zweikämpfe. „Das Spiel war nicht hochklassig, aber emotional und spannend“, urteilte Rosches Trainer André Kobus. Vom phasenweisehektischen und damit immer spannenderen Spiel“ sprach Bodenteichs Trainer Daniel Fleischer, für den der Verlauf „ein gutes Zeichen dafür war, dass es bei uns aktuell nicht rund läuft“.
Joel Grefe verpasste nach 27 Minuten die Roscher Führung, kurz vor der Pause traf TuS-Angreifer Kim Winter den Pfosten. Die Tore waren nicht alltäglich. Nach einer Ecke von Fabian Gehlken löffelte sich Bodenteichs Aushilfskeeper Steffen Daug – bedrängt von Hendrik Schierwater – den Ball halb selbst ins Tor (71.), nachdem er kurz vorher glänzend gegen Fabian Gehlken nach einem Missverständnis in der TuS-Abwehr noch das 0:1 verhindert hatte.
Seltsam auch der Ausgleichstreffer der in der Schlussphase wild angreifenden Gäste. Winters Kopf-Bogenlampe mit dem Rücken zum Tor flog über Keeper Bastian Drögemüller hinweg an den Innenpfosten, Fabian Gehlkens Rettungsversuch war schon hinter der Linie.
Kurz vor Abpfiff rettete Drögemüller mit einer Glanztat am rechten Pfosten den Roschern das Remis. Die kuriosen Tore haben zum Spiel gepasst“, sagte Kobus.
Rosche blieb im dritten Spiel ungeschlagen (sieben Punkte). Bodenteich ist seit drei Runden sieglos und holte in diesem Zeitraum nur zwei Zähler.  (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 23.10.2017)

15.10.2017   SV Teutonia Uelzen II - SV Rosche

Rosche siegt – „egal wie“
Teutonia Uelzen II nach 0:3-Heimpleite weiter Schlusslicht

Von Bernd Klingebiel
Uelzen/Rosche. Der zarte Aufwind bei Teutonia Uelzen ist abgeflaut, beim SV Rosche hingegen aufgefrischt: Die Blau-Weißen gewannen gestern Nachmittag ein schwaches Kreisderby der Fußball-Bezirksliga im Sportpark nach drei Toren von Marcus Frommhagen mit 3:0 (1:0) und feierten den zweiten Sieg in Folge. Teutonia musste nach dem Dreier in Bardowick im Abstiegskampf einen herben Rückschlag hinnehmen und bleibt Schlusslicht.
Rosches Trainer André Kobus hakte die 90 Minuten schnell ab: „Das war ein Spiel auf überschaubarem Niveau. Wir hatten die Mehrzahl an hochkarätigen Chancen und machen aus vier Hundertprozentigen drei Buden. Wir wollten unbedingt gewinnen, egal wie.“ Die vierte Großchance ließ ebenfalls Frommhagen liegen, der an Marvin Paulini scheiterte (90.)
Die Platzherren waren eine halbe Stunde lang die zielstrebigere Mannschaft, die sich durch Kopfbälle von Nemanja Grahovac (8./16.) und einen Schuss aus dem Rückraum von Jan-Luca Riechers (10.) dem Roscher Tor näherte, in dem erneut Bastian Drögemüller stand.
Rosche war viel zu zaghaft, fand offensiv nur mit Standards statt – und ging in einem optisch nunmehr ausgeglichenen Spiel in Führung. Nach einem Einwurf auf der linken Seite rutschte der Flankenball von Ole Hilmer hindurch bis zum zweiten Pfosten. Dort lauerte Frommhagen, der keine Mühe hatte, die Kugel unter die Querlatte zu befördern.
Teutonia hatte ihre beste Phase nach dem Seitenwechsel. Pietro Papas Schuss strich knapp übers Tor, Alaa Bouzan schloss zu überhastet ab (54.). Trainer Oliver Kühn vermisste die letzte Konsequenz im Abschluss: „Rosche hat aufgrund der höheren Effektivität verdient, aber um zwei Tore zu hoch gewonnen.“ (Quelle: Allgemeine Zeiting vom 16.10.2017)

08.10.2017   SV Rosche - SV Küsten

„Weltklasse“-Paraden
Keeper Drögemüller sichert SV Rosche 2:1-Sieg über Küsten

am Rosche. Er war der Held des Tages. Mit drei überragenden Paraden hat Aushilfstorwart Bastian Drögemüller den Fußball-Bezirksligisten SV Rosche gestern zum 2:1-Heimsieg gegen den SV Küsten geführt.
Nach nur einem Punkte aus den letzten drei Spielen haben die Roscher endlich ihr Leistungsvermögen abgerufen. Allerdings war der Sieg schmeichelhaft. „Das war ein typisches Remis-Spiel. Aber das ist mir ziemlich egal“, war Trainer André Kobus erleichtert.
Die in der ersten Halbzeit cleverer spielenden Gäste gingen zunächst durch einen Kopfball von André Reinhardt aus vier Metern nach 30 Minuten in Führung. Die hätte aber eigentlich auf der Gegenseite fallen müssen. Hannes Helmke setzte im Strafraum energisch nach, erarbeitete sich so die freie Schussbahn, doch Küstens Torwart Marlik Bruns wehrte ab (15.). „Der Ball muss rein“, stieg Kobus’ Puls an der Seitenlinie.
Auf der anderen Seite lenkte Drögemüller einen Schuss von Pascale Reinhardt um den Pfosten (32.). Nach dem Wechsel folgten zwei weitere Großtaten gegen Reinhardt (65., 84.). „Er hat weltklasse gehalten“, lobte Kobus den Keeper. Ein Doppelschlag brachte die Wende. Ole Hilmer (73.) und der sieben Minuten zuvor eingewechselte Joel Grefe (77.) erzielten die Roscher Tore. In der Nachspielzeit kassierte Küstens Patrick Keller Rot wegen einer groben Unsportlichkeit. Beim Einwurf schmiss er Helmke den Ball aus einem Meter ins Gesicht. (Quelle: Allgemeine Zeiting vom 09.10.2017)

01.10.2017   SV Wendisch Evern - SV Rosche

„Bin ziemlich leer“
SV Wendisch Evern –SV Rosche 2:0 (1:0)

am/kl Uelzen/Landkreis. So ratlos hat man André Kobus während seiner Zeit als Roscher Trainer noch nicht erlebt. „Im Moment bin ich ziemlich leer und ein bisschen ratlos. Es ist eine Situation, wo man aufpassen muss“, war der SVR-Coach nach dem Absturz auf den drittletzten Platz bedient. Die Roscher blieben abermals hinter den Erwartungen zurück. „Wer so wenig in ein Spiel investiert, hat es nicht verdient, zu gewinnen.“ Kobus sah ein Spiel „auf niedrigem Niveau“, zu dem der Führungstreffer von Wendisch Evern passte. Nach einer Flanke bekam Pascal-Niclas Spomer den Ball an den Oberschenkel, von dort prallte das Spielgerät an die Unterkante der Latte und ins Tor, ohne dass der Wendischer das überhaupt richtig wollte. „Damit ist die Halbzeit gut zusammengefasst“, sagte Kobus.
Zwar besaßen die Gäste nach dem Wechsel zwei sehr gute Chancen nach Alleingängen von Hannes Helmke (53.) und Timo Kewitz (61.). Das Tor machte aber Wendisch Evern zum 2:0-Endstand (79.). (Quelle: Allgemeine Zeiting vom 02.10.2017)

14.09.2017   SV Rosche - VfL Suderburg

3:0 beim SV Rosche – VfL gewinnt auch das dritte Duell gegen ein Uelzener Team
Suderburgs Derby-Vorliebe

Von Arek Marud
Rosche. Nur zwei Punkte gegen die Aufsteiger. Dafür drei Zähler im Derby: Der Fußball-Bezirksligist VfL Suderburg hat sich beim SV Rosche deutlich mit 3:0 (1:0) durchgesetzt.
Es war bereits Suderburgs dritter Erfolg gegen ein Uelzener Team. Zuvor siegte der VfL in Bad Bodenteich mit 1:0 und schlug Teutonia II mit 2:0.
Das Spiel begann mit zwei Aluminiumtreffern durch Suderburgs Eugen Köpplin (5.) und den Roscher Waldemar Hamburg (9.). Die Gastgeber waren zunächst aktiver und feldüberlegen. VfL-Keeper Malte Leskien wehrte einen Distanzschuss von Hannes Helmke zur Ecke ab und hatte im Anschluss Glück gegen den knapp vorbeiköpfenden Joel Grefe (16.). Nach 20 Minuten übernahm Suderburg das Kommando, spielte häufig hoch und steil in die Spitze. Den holprigen Start bezeichnete Suderburgs Spielertrainer Jaroslav Detko als Findungsphase. Dennis Maulhardt prüfte Keeper Edgar Meisner aus der Distanz (22.) und spielte sechs Minuten später in die Gasse auf Dennis Ohneseit, der den Gäste-Führungstreffer erzielte (28.). Zuvor wurde der Torschütze nach einem Luftduell minutenlang an der Seitenlinie behandelt und spielte mit einem provisorischen Kopfverband.
Nach dem Wechsel blieb der VfL tonangebend. Nach Flanke von Ohneseit räumte Keeper Meisner den eigenen Verteidiger André Schwieder aus dem Weg, ließ den Ball fallen und Toni Gruner staubte zum 0:2 ab (50.). Beim 3:0 bediente Maulhardt erneut den bärenstarken Ohneseit (82.). Die Gäste standen in der Defensive gewohnt sicher. Der Unterschied zu den letzten drei Spielen (nur zwei Punkte) war aber die Effektivität. „Wir haben dieses Mal die Tore gemacht. So einfach ist das“, antwortete Detko auf die Frage, was gestern besser als noch gegen die drei Aufsteiger funktionierte.
„Es hat das Team gewonnen, das weniger Fehler gemacht hat. Es war ärgerlich, weil die Fehler nicht erzwungen waren“, analysierte Rosches Trainer André Kobus. Pech hatten die Gastgeber, als der Unparteiische beim Stande von 0:2 das Spiel nach einem Foul an Hendrik Schierwater im Mittelfeld unterbrach, statt Vorteil laufen zu lassen. Zwei Roscher waren auf dem Weg zum Tor. „Das hat zu unserem Spiel gepasst“, haderte Kobus.
 (Quelle: az-online vom 25.09.2017)

10.09.2017   SV Rosche - Vastorfer SK

Rosche glänzt 4 : 1
am Uelzen/Landkreis. Der SV Rosche glänzte zuhase gegen den Vastorfer SK.
„Wahrscheinlich war das die beste Leistung, seitdem ich in Rosche Trainer bin“, war André Kobus total begeistert. Der SVR spielte taktisch sehr diszipliniert und hielt kämpferisch dagegen. Und zwar von der ersten bis zur letzten Minute. Kobus: „So stelle ich mir das vor.“ Nach dem Führungstor durch Marcus Frommhagen (61.) wurde es am Ende turbulent. Joel Grefe (2) und Hannes Helmke erhöhten für die nach der Pause zwingender spielenden Gastgeber. Lukas Hertting hatten für die keineswegs enttäuschenden Vastorfer zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt. (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 11.09.2017)

03.09.2017   SC Lüchow - SV Rosche

Lüchow - Rosche 3:2
am Rosche ging in Lüchow leer aus.
„Das war von beiden Mannschaften unteres Kreisliga-Niveau“, fand Rosches Trainer André Kobus deutliche Worte nach einem leistungsgerechten 1:1-Pausenstand, der ihn aber kaum milde stimmte.
„Wir haben 90 Minuten gepennt und uns gar nicht gewehrt. Die Körpersprache war schlecht.“ Schon nach vier Minuten hätte es 2:0 für Lüchow stehen können. 1:0-Torschütze Marcus Frommhagen (34.), ließ nach fünf Minuten eine Großchance aus. Hannes Helmke (24.) und Ole Hilmer (33.) verpassten weitere Roscher Tore nach Top-Chancen.
In der zweiten Hälfte waren Roscher Offensivaktionen Mangelware. Lüchows lange Bälle auf Philipp Scheppmann wurden geschickt verlängert und führten zum 3:1 für den SCL (54., 62.). Fabian Gehlken verkürzte nach direkt verwandelter Ecke auf 2:3 (66.). (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 04.09.2017)

27.08.2017   SV Rosche - TSV Gellersen

Nach 0:2-Rückstand dreht Rosche auf
Unglückliche 3:5-Niederlage gegen Gellersen

am Rosche. Packendes Spiel und acht Tore. Der Fußball-Bezirksligist SV Rosche hat gegen den Titelanwärter TSV Gellersen nach großem Kampf mit 3:5 verloren.
Die Gastgeber gingen durch ein Auf und Ab. Schwache 25 Anfangsminuten und ein 0:2-Rückstand, dann eine deutliche Steigerung und der 2:2-Ausgleich nach Toren von Ole Hilmer (30.) und Marcus Frommhagen (33.) und der Wunsch von Trainer André Kobus, am besten gar nicht erst zur Pause zu pfeifen. „Ich hätte am liebsten durchgespielt.“ Der Kabinengang tat Rosche nicht gut. Beim 2:3 fiel der Ball auf die Latte und im hohen Bogen in den Strafraum, wo Tobias Hövermann per Kopf für die wackelnden Gellersener traf (59.). Rosche gab sich noch lange nicht geschlagen. Waldemar Hamburg per Volleyschuss (82.), Hilmer (83./alleinstehend drüber) und Frommhagen (abgeblockter Schuss/85.) hatten den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, nachdem Joel Grefe in der 80. Minute auf 3:4 verkürzt hatte. „Es war ein typisches Remisspiel“, fand Kobus. Der TSV gewann aufgrund individueller Klasse und des 5:3-Endstands durch Hendrik Scharfen (87.), nachdem der SVR aufgerückt war. (Quelle: Allgemeine Zeitung vom 28.08.2017)

20.08.2017   SC 09 Uelzen - SV Rosche

„Wir waren offen wie ein Scheunentor“
1:5 gegen Rosche: SC zahlt Lehrgeld

Von Arek Marud
Uelzen. Ernüchterung statt Euphorie beim Aufsteiger: Der SC 09 Uelzen hat eine deprimierende 1:5-Heimniederlage gegen den SV Rosche in der Fußball-Bezirksliga kassiert.
Der Auftritt machte den SC-Trainer Harald Voigts fast sprachlos. „Mir fehlen die Worte. Wir haben Lehrgeld bezahlt und uns schön vorführen lassen. Wir waren offen wie ein Scheunentor“, so die klaren Worte.
Rosches Matchwinner war nicht etwa der dreifache Torschütze Marcus Frommhagen, der in der 39., 55. und 84. Minute zum 1:0, 2:0 und 4:1 traf, sondern Ole Hilmer. Der Mittelfeldspieler bereitete vier Treffer vor und krönte seine starke Leistung mit dem Tor zum 3:0 nach 73 Minuten. „Was er heute abgerissen hat, ist unfassbar. Er ist 90 Minuten wie ein Stier gelaufen“, war Rosches Trainer André Kobus begeistert. In der Vorwoche noch mächtig angefressen nach der 1:2-Niederlage gegen Barum, war Kobus nun deutlich entspannter und auch zufriedener mit dem Spiel seiner Mannschaft, die eine Reaktion zeigte, wie sie sich jeder Trainer eigentlich wünscht.
Allerdings hatten die Gäste zwischenzeitlich auch einige Schwächephasen. Zwar köpfte Till Schierwater schon nach zwei Minuten und einer Ecke an die Latte. Doch dann übernahm der Aufsteiger für 15 Minuten die Spielkontrolle und vergab durch Omar Aziz einen umstrittenen Foulelfmeter (32.). Der Offensivmann lupfte den Ball halbherzig. Torwart Edgar Meisner hatte keine Mühe (32.). Nach dem 3:0-Vorsprung hatte Hendrik Schierwaters per Kopfball, der am leeren Tor vorbeiging, Pech. Ein Frommhagen-Schuss wurde auf der Linie gerettet. Uelzens Lichtblick war das 1:3 durch Aziz (80.). Kurz vor Ende trug sich auch noch Hannes Helmke in die Torschützenliste ein. Kobus war mit der Offensive zufrieden: „Wir haben nach vorne echt gut und schnell gespielt. Die Tore waren klasse herausgespielt.“(Quelle: Allgemeine Zeitung vom 21.08.2017)

13.08.2017   SV Rosche - MTV Barum

SV Rosche patzt gegen MTV Barum
Kobus tobt: „War noch nie so sauer“

Von Arek Marud
Rosche. Rosche. Erst dicke Dinger vergeben, dann dicke Luft beim SV Rosche. „Ich bin stinksauer“, tobte der SVR-Trainer André Kobus nach der 1:2-Heimpleite im Derby der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV Barum.
Kobus war kaum zu bändigen. „So sauer war ich noch nie“, polterte der 46-Jährige. Auf die Palme brachte ihn vor allem der Barumer Führungstreffer nach 17 Sekunden. „Wir haben Anstoß. Wie kann man dann nach so kurzer Zeit ein Gegentor bekommen.“ Steffen Meyer eroberte den Ball und bediente den Torschützen Simon Marks.
In chancenreicher erster Hälfte glich Marcus Frommhagen nach starker Vorlage von Fabian Gehlken und einem sehenswerten Spielzug schnell aus (6.). Es folgten Chancen auf beiden Seiten. Von Dietmans Freistoß ging drüber (9.), Gehlken schoss freistehend übers Tor, Helmke versuchte es per Weitschuss. Auf Barumer Seiten zielte Meyer knapp neben den Pfosten (16.). Nach 30 Minuten gelang Lasse Keunecke mit einem fulminanten 28-Meter-Schuss der Führungstreffer. In der 33. Minute hätte Marks nach einem SVR-Missverständnis fast auf 3:1 erhöht. Auf der Gegenseite rettete Kevin Wilhelms nach einer Ecke per Kopf auf der Linie. „Wir hatten die dickeren Chancen“, ärgerte sich Kobus. Barums Mannschaftskapitän Ulf Nerlich, der das urlaubende Trainerduo Lindenau/Zimmermann vertrat, sah eine „sehr wilde erste Halbzeit“.
Nach der Pause hätte Wilhelms auf 3:1 erhöhen können. In der Schlussphase stürmte/drängte aber Rosche auf den Ausgleich. „Chancen im Zwei-Minuten-Takt“ sah Kobus ab der 75. Minute und konnte es kaum glauben. „Das war Kuriositätenkabinett. Es lag an der Einstellung. Wir haben nicht das gespielt, was wir sollten.“ Nerlich widersprach gar nicht erst. „Wir sind ganz schön geschwommen. Unser Torwart Jan-Philipp Müller hielt uns im Spiel.“ (Quelle: az-online vom 14.08.2017)

   
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